Microfasern
Umgerechnet auf Österreich wären das zwischen 5 584 500 bis 14 454 000 kg jährlich. Die Microfasern, als Teil des Microplastics, schweben feinverteilt im Wasser und können durch herkömmliche Filtrationstechniken nicht entfernt werden. Es kann nur ein sehr kleiner Teil aus den Abwasserströmen der Kläranlagen zurückgehalten werden. Länder ohne Kläranlagen leiten Mikroplastik zu 100% weiter.
Die Microfasern lösen sich von Textilien durch das Tragen und durch das Waschen. Eine Schätzung geht von aus, das ungefähr 8% des europäischen Mikroplastiks von synthetischen Fasern in den Ozeanen landet. Die Umweltbelastung durch Microplastik verteilt sich auf drei Bereiche mit deutlichem Schwerpunkt von 40% auf Textilien, 27% Kunststoff-Granulate, 25% werden durch Reifenabrieb verursacht.
scource: EEA, UC Santa Barbara, Eunomia, GESAMP